Montag, 29. Februar 2016

Theater: Flüchtlinge sind Nachbarn!




Das Theater Vorpommern, die Landeszentrale für pol. Bildung MV und die Bundeszentrale für pol. Bildung bieten ab sofort für drei Monate landesweit und in hoher Intensität folgende Projekte für alte und neue Nachbarn, für Schüler, für Familien und Erwachsene an:

1) Erlebnistag für neue und alte Nachbarn
Neue Nachbarn in Gemeinschaftsunterkünften und alte Nachbarn aus dem deutschen Umfeld können einen Erlebnistag am Theater Vorpommern unternehmen, um sich im Laufe dieses großen Ausflugs näher kennen zu lernen. Dazu wird ein 50er Bus zur Verfügung gestellt, gibt es im Theater ein gemeinsames Essen unter Berücksichtigung aller religiösen Einschränkungen, wird es z.B. eine Führung hinter die Kulissen des Theaters und einen Aufführungsbesuch geben. Bei der Vorstellung könnte es sich um eine Nachmittags- oder Abendvorstellung handeln, die die sprachlichen Hürden nicht zu hoch setzt (z.B. Musical, Ballett, Oper o.ä.).Für die deutschen Gäste ist ein Unkostenbeitrag von 6,-Euro p.P. zu entrichten, neue Nachbarn sind hier kostenfrei. Es gibt insgesamt 10 solcher Fahrten. Bitte Interesse möglichst umgehend absprechen unter 03834 5722260 oder h.heuer@theater-vorpommern.de

2) Kulturpaten
Familien und Einzelpersonen, die individuell gemeinsam mit ihren neuen Nachbarn einen Kulturbesuch vornehmen möchten, profitieren vom Kulturpaten-Projekt. Ihre Kartenpreise reduzieren sich auf 6,-Euro. Für die Flüchtlinge werden Freikarten ausgegeben. Anmeldung ist auch hier unbedingt unter 03834 5722260 oder h.heuer@theater-vorpommern.de vorzunehmen.

3) Mobiles Theaterstück KRIEG: STELL DIR VOR, ER WÄRE HIER- NUN LANDESWEIT!!
Dieses „Klassenzimmerstück“ eignet sich zur Diskussion über die Flüchtlingsthematik und kann sowohl in Schulen für Jugendliche ab ca. 14 J. angeboten werden als auch für Erwachsene zum Einstieg in Diskussionen, sei es in Dorfgemeinschaftshäusern oder in Kirchengemeinden.
Ein Unkostenbeitrag von 125,-Euro pro Aufführung ist zu entrichten (bezieht sich auf 25 Besucher).Auch Doppelvorstellungen sind möglich. Das beeindruckendes Stück ist im Zeitraum vom 21.2. bis 15.5.16 landesweit zu buchen. Es gibt eine theaterpädagogische Betreuung und auch ein 52 Seiten umfassendes Begleitmaterial unserer Theaterpädagoginnen.


4) Markt der Möglichkeiten - „Neue Nachbarn mittendrin“ II
Theater Stralsund: MONTAG, 7. März von 14 Uhr- 18.30 Uhr

Im alten Jahr haben wir - damals in Greifswald- im Theater Vorpommern den ersten Markt der Möglichkeiten mit viel Resonanz und Erfolg durchgeführt. Daher wollen wir einen solchen Markt auch in unseren Häusern in Stralsund und später auch in Putbus veranstalten.
Damit Flüchtlinge neue Nachbarn werden können, sind neben dem Spracherwerb das gegenseitige Kennenlernen und die Integration in die Stadtgesellschaft zentrale Aufgabenstellungen in Gegenwart und Zukunft.
Der Markt der Möglichkeiten im Theater Vorpommern möchte den Stralsundern und ihren neuen Nachbarn konkrete Initiativen und Angebote zum Beispiel in den Bereichen Sprache, Kultur und Sport vorstellen, eine Vernetzung der Akteure ermöglichen und - GANZ WICHTIG- gerade auch die ansprechen, die sich neu mit eigenem Engagement einbringen möchten. Der Eintritt ist frei.
Wer von Ihnen eine Initiative vorstellen möchte, sollte sich unbedingt bis zum 1.März 2016 bei der Öffentlichkeitsarbeit des Theaters Vorpommern anmelden. Dort erhalten Interessierte auch weitere Informationen.
Vorankündigung: im Mai Markt der Möglichkeiten- Neue Nachbarn mittendrin III in Putbus


Herzliche Grüße Hans Heuer, Leiter ÖA, Theater Vorpommern

Freitag, 26. Februar 2016

Noch Fragen...


... zur Qualität deutscher Fernsehunterhaltung und Schlager-Musikkultur?

Ich finde die Idee gut, alles an Schlagern auf einem Sender zu konzentrieren. Den muss man ja nicht einschalten...


Mittwoch, 24. Februar 2016

Aufruf zur Demonstration




Pressemitteilung / Einladung


Die Initiative Volkstheater Rostock, die Rostocker Singakademie und die Schauspiel-Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Rostock rufen die

Rostocker Bürgerschaft

auf, die Farce um das Volkstheater Rostock zu beenden. Wir verlangen, dass diese als höchstes Gremium der Stadt in den Punkten Struktur, umzusetzendes Konzept und Personal zum Erhalt der vier Sparten Schauspiel, Oper, Tanz- und Musiktheater die erforderlichen Entscheidungen trifft und beschließt.

Darüber hinaus fordern wir die Mitglieder der Rostocker Bürgerschaft auf, mehr Bürgernähe in die Stadtpolitik zu bringen.

Wir rufen auf zur Demonstration:


DEMOKReATIEv  -  Theater findet Stadt

27.02.16, 15.00 Uhr auf dem Rostocker Neuen Markt vor dem Rathaus


Wir laden alle Rostocker Bürgerinitiativen, Vereine und Interessensgemeinschaften, die mehr Fairness und

Bürgerbeteiligung

in der Hansestadt wollen, ein, uns zu unterstützen.
Beiträge, Reden, Banner und Schilder sind herzlich willkommen.

Aus dem Programm:
Sewan Latchinian gibt Schillers „Die Bürgschaft“
Reden von Sturmwächter für das Volkstheater Rostock
Stellungnahme des Fördervereins des Rostocker Volkstheaters
Offenes Mikrofon
Gemeinsamer Chor
Bekanntgabe des Standes der Laufenden Petition
Im Anschluss an die Demo findet ein gemeinsamer Umzug vor das Volkstheater statt.


Mit freundlichen Grüßen,  Jan-Ole Ziegeler
(In Vertretung für die Initiative Volkstheater Rostock und die genannten Gemeinschaften und Institutionen.)


Geburtstagsständchen

... für Sibylla Schwarz (* 14. 2. 1621, † 31. 7. 1638) vor ihrem Geburtshaus, Baderstraße 2, in Greifswald


Freitag, 19. Februar 2016

Highway feeling on route 96


Sie gilt als ostdeutsche Route 66: Die Bundesstraße 96 von Zittau in Sachsen bis nach Sassnitz auf Rügen. Der Autor Marc Kayser hat sie komplett bereist. Gespräch über einen Mythos und die große Freiheit Ost.

Donnerstag, 18. Februar 2016

Freitag, 12. Februar 2016

Der, die, das TV?



Ich glaube, sie meinen "den Fernseher"!


Dienstag, 9. Februar 2016

Freitag, 5. Februar 2016

Diskussionsbedarf




Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des Kollegs,


hiermit möchte ich Sie auf einen Gesprächsabend im Kolleg und die dazugehörige Filmvorführung im Theater Vorpommern aufmerksam machen und Sie herzlich dazu einladen. Weitere Informationen können Sie sich unter folgendem  <http://www.wiko-greifswald.de/de/veranstaltung/article/hitler-ein-film-aus-deutschland-von-hans-juergen-syberberg.html> Link herunterladen.



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Freitag, 12. Februar 2016 • 18:00 Uhr



Gesprächsabend mit Dr. Hans-Jürgen Syberberg und Professor Dr. Eugen Blume zum Film


Hitler - Ein Film aus Deutschland


Anlässlich des 80. Geburtstags von Hans-Jürgen Syberberg am 8. Dezember 2015 zeigen der ART7 Kunstverein, das Theater Vorpommern und das Alfried Krupp Wissenschaftskolleg den Film erstmalig in Greifswald in voller Länge. Mit diesem ausschließlich im Studio gedrehten, siebenstündigen Film sorgte Syberberg vor fast 40 Jahren für heftige Diskussionen. Während die deutsche Presse der 1970er Jahre den Film größtenteils ablehnte, wurde er außerhalb von Deutschland gefeiert. Susan Sonntag, Schriftstellerin und eine der führenden Denkerinnen Amerikas, bezeichnete den Film als „das ehrgeizigste symbolische Kunstwerk unseres Jahrhunderts“.

Im Vorfeld findet ein Gesprächsabend mit Hans-Jürgen Syberberg und Eugen Blume (Leiter des Hamburger Bahnhofs – Museum für Gegenwart in Berlin) zum Film und seiner Rezeption statt.

Hans-Jürgen Syberberg, im Dezember 1935 in Nossendorf bei Demmin geboren, gilt als einer der kompromisslosesten und unkonventionellsten Filmemacher Deutschlands. Mit seinem ausschließlich im Studio gedrehten, siebenstündigen Film "Hitler - Ein Film aus Deutschland" von 1977 sorgte Syberberg vor fast 40 Jahren für heftige Diskussionen. Es treten auf Heinz Schubert, Peter Kern, Hellmut Lange und André Heller, sowie Puppen in Verbindung mit wechselnden Bild- und Tonebenen.
Hans-Jürgen Syberberg schuf einen Film, der dem Zuschauer zwar viel Zeit zumutet, ihn aber als mitdenkenden Partner voraussetzt. Kritiker meinten damals Syberbergs "Hitler" wäre ein "Wagner plus Brecht".

Professor Dr. Eugen Blume ist Leiter der Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart, Berlin. Nach seinem Studium der Pädagogik, Kunstgeschichte, Archäologie, Ästhetik und Kulturwissenschaften arbeitete er seit 1981 bei den Staat­lichen Museen zu Berlin und promovierte 1993 über Ludwig Justi und das Museum der Gegenwart in der Nationalgalerie zwischen 1919 und 1933. Seit 1993 ist Blume für den Aufbau des Medien-Archivs Joseph Beuys verantwortlich. 1995 wechselte er zur Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof und übernahm in den letzten Jahren zahlreiche Lehraufträge.



Freitag, 12. Februar 2016, 18.00 Uhr
Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald Gesprächsabend mit dem Regisseur Hans-Jürgen Syberberg und Eugen Blume (Leiter des Hamburger Bahnhofs - Museum für Gegenwart in Berlin) über den Film "Hitler - Ein Film aus Deutschland"
Eintritt frei

Dienstag, 16. Februar 2016
und Mittwoch, 17. Februar 2016
Beginn jeweils um 18.00 Uhr, Ende 22.30 Uhr, mit Pausen Theater Vorpommern Vorführung des Film "Hitler - Ein Film aus Deutschland"
Eintritt für beide Abende: 20,- Euro / ermäßigt 12,- Euro

 „Eine Empfehlung zu diesem Film. Ich bitte Sie, alles zu vergessen, was Sie bisher in Kinos gesehen und gehört haben. Es ist nichts als ein Film. Aus Deutschland. Das ist viel. Für mich alles. Was ich kann. Es geht um unser Leben und das ist kurz.“ (Hans-Jürgen Syberberg, 1978)