Donnerstag, 28. Mai 2015

Tango in Stettin und Greifswald


Liebe Tango-Freunde,
nach unseren erfolgreichen Abstechern nach Mannheim und zum Tangofestival in Potsdem sind die "Freunde des vollen Mondes" auch wieder in unserer Region zu hören:

und zwar am Sonntag, 31.05.2015 beim internationalen Jazzfestival in Stettin mit einem Open-Air-Konzert


31. Mai 2015
Internationales Jazzfestival ME-BA
Sonntag, 31.05.2015, 18.00 Uhr
Stettin, Polen, Rosengarten/Rózanka
http://www.saa.szczecin.pl/wydarzenie,1278,2015-05.html
Eintritt frei

nächste Woche Freitag bei der Benefizgala für Caspar David Friedrich im Pommerschen Landesmuseum mit Musik, Buffet, Vorträgen und Führungen

05. Juni 2015
Die Mondnacht 2015
Benefizveranstaltung des Rotary Clubs Greifswald
zu Caspar David Friedrich
Freitag, 05.06.2015, 19.00 Uhr
Greifswald, Pommersches Landesmuseum
www.pommersches-landesmuseum.de
Eintritt 35,00 €

und dann im Sommer zur beliebten und immer wunderbaren, stimmungsvollen Tangonacht am Ryck

18. Juli 2015
Werfttango
Samstag, 18.07.2015, 21.00 Uhr
Greifswald, Museumswerft, Salinenstr. 20
www.museumswerft-greifswald.de
Eintritt: 10,00 €

Zum Schluss noch einen Trost für alle Freunde des skandinavischen Tangos: die Veranstaltung "Skandinavischer Tango" im Festival Nordischer Klang wird auf jeden Fall zum 25-jährigen Bestehen des Festivals im Nordischen Klang 2016 stattfinden.

Herzliche Tangogrüße,
Annette Fischer




Dienstag, 26. Mai 2015

Böse Menschen


Die Welt ist so schlecht. Immer wieder muss man darauf hinweisen, dass Händler_innen, wenn sie Dinge verkaufen, damit ihren Lebensunterhalt verdienen, und zwar dadurch, dass es eine Differenz zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis gibt.

Das wiederum finden Unselbständige mit an den öffentlichen Dienst angelehntem Arbeitsvertrag (inklusive Urlaubs- und Weihnachtsgeld, Entgeltzahlung im Krankheitsfalle, bezahltem Urlaub, Kuren, Überstundenbezahlung, freien Wochenenden und Feier- und Brückentagen etc. etc.) nicht nur falsch, sondern geradezu kriminell, wie es in einer Meldung in der heutigen Ostsee-Zeitung deutlich wird:

Für ein paar Tausender soll der Antiquitätenhändler die kaputte Großbronze vom korrupten Kommandanten gekauft und schon nach wenigen Tagen mit einem kräftigen Aufschlag an einen Zwischenhändler weiterverkauft haben.
Ja, so ist es: Davon leben Händler_innen! Man kann sich über "korrupte Kommandanten" (woher weiß das der Berichterstatter?), Zersägung von Kunstgegenständen, Hitler nahe stehende Künstler und Handel mit ihren Kunstwerken Gedanken machen - warum aber muss man immer wieder lesen, dass Handelsspannen kriminalisiert werden?

Ich habe den Eindruck, dass viele Menschen (auch an Zeitungen) das System noch nicht verstanden haben, zumindest nicht differenzieren können zwischen Typen wie Ackermann und Konsorten (die als Angestellte Milliarden verzocken und Millionen verdienen) und Selbständigen, die nicht von einem anonymen Arbeitgeber, sondern im Gegenzug für eine Dienstleistung von der jeweiligen Kund_in das Geld bekommen, von dem sie ihr Leben fristen.

Ist das so schwer?