Sonntag, 16. Dezember 2012

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Auf der Suche nach der externen Gehirnfestplatte


(Zum Vergrößern, wie immer, anklicken!)


Mein privater Kommentar: Auch auf die Verfasser von Überschriften scheint sich das Phänomen auszuwirken...

Stralsunder Buchverkauf


Die Ostsee-Zeitung meldet heute:

dpa vom 06.12.2012 07:52
Nach Bücherskandal: Ausschuss berät über Kündigung von Archiv-Chefin
Regina Nehmzow
Verliert Regina Nehmzow ihren Job? Foto: Stefan Sauer/Archiv

Stralsund (dpa/mv) - Nach dem Skandal um den Verkauf von rund 6000 historischen Büchern und die Schimmelbelastung im Stralsunder Stadtarchiv beginnt die politische Aufarbeitung. Der Hauptausschuss der Stralsunder Bürgerschaft entscheidet heute darüber, ob der Archivleiterin Regina Nehmzow fristlos gekündigt werden soll. In der Bürgerschaftssitzung will die Linke die Einsetzung eines zeitweiligen Ausschusses zur Aufklärung des Bücherverkaufs erreichen. Zudem verlangen die Abgeordneten Informationen über die Hintergründe des Verkaufs von Büchern aus der Stralsunder Gymnasialbibliothek.Wie ein Sprecher der Stadt sagte, wird Oberbürgermeister Alexander Badrow (CDU) auch über das weitere Vorgehen beim Umgang mit dem schimmelbelasteten Johanniskloster informieren. Experten halten das im 13. Jahrhundert erbaute Kloster für die Lagerung von Archiv- und Bibliotheksgut als ungeeignet.


Ob man da wirklich die Richtige trifft?



Freitag, 30. November 2012

Dienstag, 27. November 2012

Ceslaw Milosz erklärt die Geschichte der polnischen Literatur



Der äußerliche Blick von innen.

Czesław Miłosz erklärt die polnische Literaturgeschichte. Eine multimediale Lesung mit dem Antiquar und Buchhändler Dr. Ulrich Rose.

Czesław Miłosz, Dichter, Nobelpreisträger und Dozent für slawische Literatur an der Universität Berkeley, schrieb 1969 seine „Geschichte der polnischen Literatur“ im amerikanischen Exil. Erst 1993 konnte das Werk in Polen erscheinen, wo es Aufsehen erregte, weil es die traditionelle Sicht auf die polnische Literatur um eine persönliche Außensicht ergänzte. 1981, also noch vor der Übersetzung ins Polnische, erschien eine erste Übersetzung ins Deutsche. Im Frühjahr des nächsten Jahres wird es eine Neuausgabe der "Polnischen Literaturgeschichte" geben. Die Neuausgabe wird für diesen polenmARkT "präkonstruiert": Der Text von 1981 wird ergänzt um aktuelle O-Töne von Czesław Miłosz, außerdem werden Beispiele aus der Literaturgeschichte aus der Konserve zu hören sein.

Czesław Miłosz (1911-2004), geb. in Seteiniai, Litauen, bedeutender Lyriker und Romancier. 1945-1951 Kulturattaché in den USA und Frankreich, 1951 Emigration nach Paris und in die USA, 1961-1978 Professor für Slawistik in Berkeley (Californien), Nobelpreis für Literatur 1980.

Ort: Grüner Laden, Steinbeckerstraße 20.
Tag: 28. 11. 2012
Zeit: 18 Uhr s. t.
Eintritt frei!


Drei Gutachten zum Stralsunder Bücherverkauf




Im Internetauftritt der Hansestadt Stralsund ist eine „Chronologie der Ereignisse“ des Verkaufs der Stralsunder Gymnasialbibliothek aus den Beständen des Stadtarchivs zu finden – geschrieben aus Sicht der Hansestadt Stralsund. Mit diesem Beitrag sind drei Gutachten verlinkt, die in allerjüngster Zeit ganz schnell zu diesem Thema vorgelegt wurden (manchmal wundert man sich, wie schnell das geht, während man in anderen Fällen Monate, wenn nicht gar Jahre für die Erstellung eines gediegenen Gutachtens ansetzt...). Die Qualität zumindest des einen Gutachtens, das den Kopf der Archivleiterin kostete, ist allerdings zumindest zweifelhaft.

Zwei der Gutachten beleuchten die katastrophale Art der Unterbringung der - nennen wir sie als Ganzes einmal – Archivbibliothek von über 120.000 Bänden mit ihren Abteilungen, Schenkungen und Teilbibliotheken. Unter diesem Stichwort ist eine Beschreibung der Büchersammlung auch im „Handbuch der historischen Buchbestände“ zu finden.

Diese beiden Gutachten handeln vom Schimmel, der die gesamte Bibliothek befallen hat. Sie geben als Empfehlungen eine Behandlung der am schlimmsten befallenen Bücher mit Gammastrahlen, eine mechanische Reinigung des gesamten Bestandes und, vor allem, eine Verlagerung mit anschließender dauerhafter Unterbringung in geeigneten Räumlichkeiten.

Dies ist die eine Facette des jetzt zu Tage getretenen „Skandals“ um den Verkauf der Stralsunder Bücher. Es reicht nicht, einen historisch bedeutsamen Buchbestand zu haben, man muss auch dafür sorgen, indem man ihn so unterbringt, dass die 400 Jahre der bisherigen Aufbewahrung nicht für die Katz waren, und auch die kommenden Generationen noch immer etwas von der mit jedem vergangenen Tag wertvoller gewordenen Bibliothek haben. In dieser Hinsicht sind die Hansestadt Stralsund und, da dort die Kulturhoheit in unserer Republik liegt, das Land Mecklenburg-Vorpommern in der Pflicht, ein geeignetes Umfeld herzustellen, das den Bestand auf Dauer garantiert.

Die zweite Facette ist der Streit um die Möglichkeit, Bestandteile eines Archivs zu Geld zu machen. Der vorherige Leiter des Stadtarchivs, Hans-Joachim Hacker, betont in einem NDR-Interview, dass die „wertvollen“ Bücher aus der Gymnasialbibliothek nicht verkauft worden, sondern noch in den Regalen der Archivbibliothek zu finden seien. Die verkauften Bestände seien entweder Häufigkeitstitel oder im Gesamtbestand nochmals vorhanden. Insofern stelle der Verkauf keinen „kulturellen Verlust“ dar.

Zu einem ganz anderen Ergebnis kommt das Gutachten der Professores Palmer (Oxford) und Wolf (Marburg). Leider ist nur der „Vorläufige Bericht“ vom 19. November 2012 zugänglich; das ausführliche Gutachten lesen zu können, wäre sicherlich ein Gewinn. Palmer und Wolf betonen zum einen den kulturhistorischen Wert des Bibliotheksensembles, da es, vor allem für die pädagogische Forschung im weitesten Sinne, eine Quelle darstelle, aus der man viel für die Geschichte der Bildung, die Schwerpunktsetzungen gymnasialer Bildung von der Frühen Neuzeit bis zum 19. Jahrhundert ablesen könne. Zum anderen seien die Bücher mit der Geschichte der Hansestadt Stralsund „vernetzt“, welch selbiges Modewort die beiden sich nicht entbrechen, gleich mehrfach zu verwenden. Gemeint ist, dass sowohl Marginalien, Beilagen, Stempel und Eigentumsnachweise vielfältig von den ehemaligen sundischen Eigentümern der Bücher berichten, ihre Einschätzungen zum Inhalt der Bücher dokumentieren und Provenienzen darstellen.

Allerdings versteigt sich das Gutachten der beiden Herren auch in Gefilde, in denen sie als staatsalimentierte Bibliophile nur wildern können: Sie versuchen, einen Handelswert der Bibliothek zu bestimmen. Sie legen der Wertbestimmung zum einen die nicht verkauften Bücher zugrunde, also diejenigen Titel, die noch im Regal des Archivs stehen und nicht verkauft worden sind (immer vorausgesetzt, dass dem auch so ist...), und rechnen deren „Wert“ für die gesamte Bibliothek hoch. Zum anderen nehmen sie die Preise der „Rosinen“ des verkauften Bestandes, soweit sie im Internet genannt sind, multiplizieren sie mit 6000 und kommen zu einem Wert, der alles um Längen schlägt, was je ein Antiquar oder Auktionshaus am Verkauf einer Bibliothek verdient hat.

Zu dieser Einschätzung sind mehrere Dinge zu sagen: Das Ensemble mit seinen Schwerpunktsetzungen ist im zweibändigen Katalog der Gymnasialbibliothek gut nachzuvollziehen. Der tatsächliche Bestand entspricht nach Inaugenscheinnahme durchaus der Erfassung im Katalog, selbst wenn das „Handbuch der historischen Buchbestände“ den Katalog als nicht vollständig bezeichnet – die Kriterien des „Handbuchs“ für „Vollständigkeit“ liegen nicht offen. Insofern ist allein durch die Existenz des Kataloges (dass er nicht mit den Büchern zusammen verkauft wurde, setze ich voraus) ausreichend als Quelle für die erziehungsgeschichtliche Forschung – erzähle mir niemand, dass sich forschende Menschen vor die Regale stellten und daraus ihr wissenschaftliches Fundament für Thesen zur Bildungsgeschichte zögen. Sie werden allemal und fast ausschließlich mit dem Katalog arbeiten!

Das eigentlich gewichtige Argument des Gutachtens für den kulturhistorischen Wert der Sammlung ist das, was über das Gedruckte in den Büchern hinausgeht, also das, was die Bücher personalisiert oder individualisiert. In dieser Hinsicht ist natürlich der Verkauf das absolute und definitive Ende der Möglichkeit systematischer Forschung. Die an sich nicht seltenen einzelnen Bücher wurden mit dem „Handschriftlichen“ zusammen verkauft, und dieses ist tatsächlich unwiederbringlich. Selbst wenn man die Bücher an einen der antiquarischen Sorgfalt verpflichteten Antiquar verkauft hätte, der nicht nur bei ebay die Existenz von Marginalien verkündigt, sondern in einem sorgsam erstellten Katalog die wesentlichen handschriftlichen Einträge vielleicht sogar durch eine Abbildung illuminiert aufgeführt hätte, geben auch die sorgfältigsten und ausführlichsten Einträge in Verkaufs- bzw. Auktionskatalogen das singuläre Buch nicht unmittelbar und in Gänze wieder; neue wissenschaftliche Fragen könnten durch die Beschreibungen nicht beantwortet werden, da sie nicht zum Fragehorizont der Beschreibenden gehört haben. In dieser Hinsicht ist dem Gutachten voll zuzustimmen: der Verlust durch den Verkauf ist absolut.

Dann aber machen die Herren aus dem Elfenbeinturm Aussagen zu Dingen, von denen sie offensichtlich keine Ahnung haben, die aber zur Suspendierung der Archivleiterin führten, also existentielle Auswirkungen nach sich zogen. Ich unterstelle den Herren, dass ihnen dies nicht bewusst war; andernfalls müsste man sie zur Verantwortung ziehen. Inwiefern schuldhaftes Verhalten der Archivleiterin vorliegt, die Beantwortung der Frage, ob sie nicht ein „Bauernopfer“ anstelle der eigentlich Verantwortlichen war, die Klärung des Verdachts, dass der Verkauf der Bibliothek nur anderes kaschieren wollte, die Frage, ob ein Archiv, anders als eine Bibliothek, (Teil-)Bestände überhaupt verkaufen darf, statt sie nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist zu vernichten: all' dies liegt nicht in der Erklärungsmacht der Herren Professores, wird aber dazu benutzt.

Die systematischen Fehler bei der Beurteilung des Handelswertes liegen auf der Hand: Wenn sie die nicht verkauften Bücher für eine Wertbestimmung zugrunde legen, müssen sie sich vorher fragen, ob die nicht verkauften Bücher repräsentativ für den übrigen Bestand sind. Diese Frage haben sich die Herren Wissenschaftler offenbar nicht gestellt. Wenn es stimmt – und bisher liegt mir keine Aussage vor, die dagegen spräche -, dass die nach welchem Maßstab auch immer wertvollen Bücher vorher in andere Bereiche der Bibliothek umgestellt und daher nicht mit verkauft wurden, verbietet es sich von selbst, den „Wert“ der nicht verkauften Bücher für den verkauften Teil hochzurechnen.

Erster Fehler.

Zweiter Fehler: Offensichtlich haben die beiden Elfenbeintürmer keine Ahnung vom Verkauf antiquarischer Bücher. Egal, wie gut oder schlecht der bayerische Kollege finanziell ausgestattet ist – zunächst muss er über den Verkauf der „Rosinen“ den Ankauf der Bibliothek refinanzieren. Dies geht nun mal definitiv nicht mit dem Verkauf der „Jahresgabe des Hamburgischen Vereins für Geschichte“, selbst wenn es davon 130 Jahrgangsbände geben sollte – nein, die Refinanzierung gelingt nur mit den Einzelstücken, die einen einigermaßen hohen Verkaufspreis erzielen können. Diese kommen zuerst und fast ausschließlich zum Verkauf. Danach kann man sich (im Erfolgsfalle) entspannt zurücklehnen und den Rest nach und nach anbieten. Die Preise für die „Rosinen“, die zunächst einmal das gewaltige Etatloch stopfen sollen, das durch den Gesamtankauf aufgerissen wurde, auf den gesamten Bestand hochzurechnen, ist entweder unredlich oder zeugt von gnadenloser Ahnungslosigkeit, was das antiquarische Geschäft angeht.

Insofern hat, zumindest dem Vorabergebnis zufolge, das Gutachten der Herren Professores Palmer und Wolf in einem einzigen Punkt Bestand, dem des Verlustes von Individualisierung und Personalisierung der Druckerzeugnisse. Selbst wenn dieselben Titel in anderen Exemplaren in derselben Bibliothek noch vorhanden sein sollten oder sie überall einsehbare Massentitel sind, so sind die über den Druck hinausgehenden handschriftlichen Einträge durch den Verkauf verloren.

Alle anderen Punkte des Gutachtens (von der Ensemblegestalt der Bibliothek bis zum angeblichen Handelswert in Millionenhöhe) sind barer Unsinn und desavouieren die Herren Palmer und Wolf als unreflektierte Gefälligkeitsschreiber. Die systematischen Lücken sind so auf der Hand liegend, dass es vermutlich, im Gegensatz zum oben Gesagten, unerquicklich wäre, das Gutachten in voller Länge lesen zu müssen. Ich würde dem Gutachten unter Berücksichtigung der oben genannten Selbstverständlichkeit bestenfalls ein „rite“ zubilligen.

Zudem fehlt nach wie vor die Einschätzung, ob es den Büchern nicht jetzt, wo sie der feuchtkalten Hölle des Klosters entkommen sind, weitaus besser geht als noch vor einem halben Jahr. In den Klöstern starben die Mönche mit 35 an Rheuma, die Bücher sterben am selben Ort am Schimmel. Es besteht die Gefahr, dass sich die Aufregung der Bibliothekare, Archivare und Gutachter über den Verkauf eines Teilbestandes in absehbarer Zeit von selbst verschimmelnd abkühlt, wenn nicht für eine bessere Unterbringung der Gesamtbibliothek gesorgt wird.

Dazu schaue man sich die beiden technischen Gutachten an, die die Bezeichnung „Gutachten“ tatsächlich verdienen...

Meine Handlungsempfehlung: Offenlegung, welche Bücher tatsächlich verkauft wurden; denn dann kann man sich über den Handelswert unterhalten – vorher nicht und auf gar keinen Fall! Fachgerechte Lagerung der Bücher, damit der vielbeschriene kulturhistorische Wert der Bibliothek auch erhalten bleibt und sich nicht biologisch-chemisch von selbst erledigt! Nutzen Sie, liebe Vertreter der Hansestadt Stralsund, den Zuspruch, den Sie von sich echauffierenden Bibliothekaren und Archivaren gerade erfahren, um ein Forschungsprojekt in Gang zu setzen, das den noch nicht verkauften Buchbestand auf seinen regionalhistorischen Wert untersucht! Alle diejenigen, die jetzt Zeter & Mordio schreien, sollten ihren echten und brauchbaren Beitrag jetzt und sofort leisten – ehe die Bücher im besten Falle sämtlich verkauft, im schlimmsten Falle sämtlich verschimmelt sind!

Dr. Ulrich Rose
Greifswald

Anmerkung: Alle Berufs- und Funktionsbezeichnungen wie Vertreter, Antiquar, Gutachter, Professor usw. beziehen sich, sofern nicht konkrete Personen gemeint sind, auf beide Geschlechter.



Dienstag, 20. November 2012

Mittwoch, 14. November 2012

"Keiner hat sich mit Ruhm bekleckert" *update*


Das Börsenblatt für den deutschen Buchhandel publiziert:

Über einen Kollegen, der Kulturgut via Ebay verhökert, ein Archiv, das seine Bestände nicht ordnungsgemäß bewahren kann und bigottes Gezeter. Ulrich Rose, Antiquar in Greifswald, zum Verkauf der Gymnasialbibliothek Stralsund.

Der komplette Artikel ist hier zu finden.

Update

Die Stralsunder Gamnasialbibliothek (bzw. jetzt zu spät: ihr Verkauf) ist durch Regina Mönch zu FAZ-Ehren gelangt:

Der Skandal um den leichtfertigen Verkauf einer kulturhistorisch wertvollen Gymnasialbibliothek in Stralsund wirft nicht nur ein grelles Licht auf die Misere der Hüter kommunalen Kulturguts. Denn die Stadt hat diesen Frevel weder heimlich noch plötzlich begangen. Die Bürgerschaft stimmte zu, Museumsverband und Verband der Archivare protestieren erst jetzt, wo es zu spät ist. [...] Nur ein Gutes hat der Stralsunder Sündenfall: Er führt uns vor Augen, wo es hinführt, wenn die Hüter des Kulturschatzes mit Blindheit oder Ahnungslosigkeit geschlagen sind und das kulturelle Gedächtnis preisgeben für eine kurze Linderung akuter Not im Stadtsäckel.



Freitag, 9. November 2012

Und wieder etwas Neues in der Gemüsetheke!


Beim Vietnamesen in der Fleischerstraße in Greifswald gibt es jetzt Fenchelknollen, auch Erdkastanien genannt. Das leckerste Gemüse, daß ich in letzter Zeit gegessen habe (neben Bunter Bete)!

Wird nur in kleinen, haushaltsüblichen Mengen abgegeben!

Nix wie hin, ehe ich die zweite Runde hole!


Dienstag, 6. November 2012

Neue Ausstellung in der Galerie im IPP in Greifswald





„Visionen”   Druckgrafik und Installationen von Lucia Schoop


In der Galerie im IPP wird am Donnerstag, dem 15. November 2012 die Ausstellung „Visionen” mit  Druckgrafik und Installationen von Lucia Schoop eröffnet. 



Lucia Schoop arbeitet vor allem mit Holz- und Linolschnitten, die sie häufig in Installationen umsetzt. Sie greift in ihren Arbeiten neuralgische und spannungsreiche Punkte aus Gesellschaft und Umwelt auf. So sind in der Galerie im IPP Druckgrafiken und Installationen zu Flüchtlingsbewegungen zu sehen. Dabei spannt sie den Bogen von den Flüchtlingen nach dem zweiten Weltkrieg bis zu den afrikanischen Flüchtlingen, die gegenwärtig in dramatischen Aktionen versuchen, über die italienische Insel Lampedusa den europäischen Kontinent zu erreichen. Eine weitere Installation ist dem Thema der zwangsadoptierten Kinder zu DDR-Zeiten gewidmet. Die Künstlerin äußert sich zu der Wahl der Themen: „Ich würde manchmal gern etwas Schönes, Harmonisches machen. Aber ich kann nicht anders, ich muss das aufgreifen, über das ich stolpere, was mich bewegt, was mir nicht aus dem Kopf geht.”


Lucia Schoop studierte Kunst und Kunstgeschichte in Hamburg und am Greifswalder Caspar-David-Friedrich-Institut und ist mit ihren Arbeiten inzwischen in nationalen und internationalen Ausstellungen vertreten. Am Vorabend der Ausstellungs-eröffnung erhält die Künstlerin den Stormarner Kulturpreis im Schloss Reinbek (Schleswig-Holstein).

Die Öffentlichkeit ist zur Vernissage der Ausstellung am 15. November um 18.00 Uhr herzlich eingeladen. Die Künstlerin wird anwesend sein.

Die Ausstellung wird vom 15. November 2012 bis zum 18. Januar 2013 täglich von 10-17 Uhr zu sehen sein. 


Donnerstag, 1. November 2012

Gemüse in Greifswald


Beim Vietnamesen in der Fleischerstraße gibt es jetzt Bunte (in diesem Falle: rot-geringelte) Bete.

Nix wie hin!

Sehr lecker!


Dienstag, 23. Oktober 2012

Etta Scollo in Mönkebude!



Verein lädt zu Konzert mit Sizilianerin Etta Scollo

Mönkebude (dpa/mv) - Die italienische Sängerin Etta Scollo wird Anfang November in Vorpommern ihr Programm «Cuoresenza - Scollo con Cello» vorstellen. Bei dem Sonderkonzert in der St.-Petri-Kirche Mönkebude bei Ueckermünde (Kreis Vorpommern-Greifswald) wird die Sizilianerin von der Cellistin Susanne Paul begleitet, wie Veranstalter Holger Brandstädt vom Kulturverein Weitblick am Dienstag mitteilte. Scollos musikalisches Programm vereine sizilianische Chanson- und Liedtraditionen mit Pop-Avantgarde und Jazzeinflüssen. Die 54 Jahre alte Sängerin spielt auch Gitarre und Schlagzeug und lebt wie die Amerikanerin Paul in Berlin. Tourneen führten sie auch in die Schweiz und nach Österreich.


Rezension zu "Der weiße Heiland" im Theater Vorpommern


"So gesehen trotz er knapp zwanzig Besucher ein erfolgreiches Theaterstück. Doch wir kamen zu keinem Ergebnis, was die Aussagen des Stücks anbelangt. Was anderes als das Herzeigen von altbekannten Fakten hat Hauptmann damals und die heutige Regie da gekonnt? Was also darüber hinaus wollte uns Regisseur Jan Steinbach nun aktuell damit sagen? Muss er uns denn etwas sagen? Ist es überhaupt Aufgabe des Theaters, Aussagen zu treffen?"

Einige Antworten auf die gestellten Fragen finden Sie hier.


Sonntag, 21. Oktober 2012

Lange Tango-Nacht in Greifswald




Mich erreichte per E-Mail eine Einladung, die ich gerne weiterleite:

*Ballhaus Goldfisch und Theater Café präsentieren das*

*Tangosextett "Freunde des vollen Mondes"*

**

*Samstag, 27.10.2012, ab 20.00 Uhr im Theater Café *

**

Greifswalds längste Nacht -- eine Stunde wird uns geschenkt! Für alle Nachtschwärmer also eine besondere Nacht zum Feiern, Genießen, Erzählen und zum Tanzen.Natürlich spielen dazu live die "Freunde des vollen Mondes", denn in diese Nacht scheint außerdem ein (fast) runder Mond.

Das beliebte Greifswalder Tangosextett hat diesmal jede Menge klassische argentinische Tangos im neuen Gewand im Gepäck. Wunderbare Melodien werden zu hören sein und erzählen Geschichten aus dem fernen Argentinien, wo jetzt der Sommer beginnt.Natürlich werden die Musiker auch wieder einige skandinavische Tangos und eigene Kompositionen zum Besten geben.

Das Theater Café wird den Abend mit seinem kulinarischen Angebot einläuten, ab 20.00 Uhr gibt es erste Tango-Leckerbissen von den "Freunden des vollen Mondes" und ab 21.00 Uhr spielt die Band live zum Tanz.

Nicht nur die Tango-Tänzer, sondern auch alle Tangoliebhaber, die sich gerne bei einem Glas Rotwein in die faszinierende Welt des Tango entführen lassen wollen, werden an diesem Abend auf ihre Kosten kommen.

Eintritt 12,00 €/ 10,00 € für Ballhaus-Mitglieder

Wir feuen uns Euch zu sehen!!!!

Anette
Matthias
Bernd

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Abschlussabend der TANZTENDENZEN in Greifswald im Großen Haus

Kawa von Cie Chatha (Tunesien)
La Mujer Invisible von Provisional Danza (Spanien)


14 / 9 ermäßigt*








Weitere Informationen hier.

Freitag, 12. Oktober 2012

Die Tanzdendenzen in Greifswald...


... werfen nicht nur ihre Schatten, sondern auch ihre lebendigen Bilder voraus:

Leider werden die Tanztendenzen nicht mehr mit der Homepage des Theaters Vorpommern verlinkt, dafür kann man aber auch hier nachschauen; wer die Programm-Broschüre haben möchte, wende sich hierhin.

Dienstag, 9. Oktober 2012

Bücherregale zu verkaufen!


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Samstag, 8. September 2012

Donnerstag, 30. August 2012

Zimmer gesucht!


Für zwei Praktikant_innen (17-19 Jahre alt), vermutlich von der Staatlichen Ballettschule Berlin, werden in Greifswald Übernachtungsmöglichkeiten gesucht, und zwar für den Zeitraum von September 2012 – Mitte Januar 2013. Die Schüler_innen erhalten eine Mehrbedarfsaufwandsentschädigung von ca. 15 Euro pro Tag und die Reisekosten, aber keine Unterkunft.

Wer kann sie beherbergen?

Kontakt











Bild: Staatliche Ballettschule Berlin

Donnerstag, 23. August 2012

Ausstellungseröffnung im IPP in Greifswald


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Finissage im Greifswalder WESTEND - Kunst im Gericht



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Dienstag, 21. August 2012

Sonntag, 22. Juli 2012

Neun Monate...

Lese-Café in Wolgast muss schließen

Wolgast (OZ) - Weil das Geschäft mehr schlecht als recht lief, geben die beiden Betreiber des Lese-Cafés Rundschau am Wolgaster City-Center wieder auf. Nur neun Monate hatte das Lokal geöffnet, aber alle 16 Veranstaltungen waren ausverkauft. Dazwischen blieb jedoch der Umsatz eher mau. Das Café schließt am 4. August.

Mittwoch, 18. Juli 2012

Jeden Tag Weihnachten...

Es gibt manche Umstände, die einen Beruf ausübenswert machen, oder die nachträglich den Grund liefern, warum man ihn überhaupt ergriffen hat. Einer dieser Gründe ist das (fast) tägliche Auspacken von Bücherpaketen, wie es Kollege Rainer Friedrich Meyer beschreibt:

Ein Buch kommt an!

18. Juli 2012 Das Entpacken eines Buches erinnert jedesmal an die Kindheit, an Wundertüten, trotz der durch das Internet vermehrten Bebilderei: das wirkliche Buch ist etwas ganz Anderes als seine Abbilder.
    Was also tun der Sammler bzw. der Antiquar, wenn der Postmann geklingelt, den Weg gefunden und das hoffentlich wohlverpackte Paket in die besorgten Hände gelegt hat? Genau, es öffnen, sich durch die Mengen Klebeband schneiden, ohne den Inhalt zu gefährden, geschweige zu verletzen. Das heißt vorsichtiger sein als der berühmte Bibliothekar, selig, der einer Sendung mit einem Druck der Bremer Presse voller Ungeduld mit einem Teppichmesser zu Karton rückte und prompt den Buchdeckel ritzte. Nach Abstreifen der äußeren Umhüllung wenden sich die gespannten Hände der inneren zu, der Wellpappe oder Noppenfolie, danach dann, Rechnung schnell beiseite gelegt, sie könnte die Freude verderben, die letzte Tarnung beseitigt, das Papier.
    Selbstverständlich hoffe ich, hoffen wir alle, daß wir nun nicht enttäuscht werden, sondern positiv überrascht: der Einband besser als durch die Beschreibung vermutet, das Buchinnere sauber und frisch, wie vom Drucker, keine störenden Fischgräten oder ähnliche, zu Lesezeichen zweckentfremdete Gegenstände zwischen den Seiten.

Der komplette Beitrag hier.


Dienstag, 3. Juli 2012

Das Börsenblatt, Abteilung Antiquariat, meldet:


Lothar Hennighaus schließt Ladengeschäft

Dr. Lothar Hennighaus schließt "in absehbarer Zeit" sein Ladengeschäft in Hildesheim, bleibt aber als Versandantiquar und Messeaussteller aktiv.Geplant ist, so Lothar Hennighaus, das seit 2006 in Hildesheim bestehende "Antiquariat am Moritzberg" innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate zu schließen und sich künftig auf Versandhandel und Verkaufsveranstaltungen zu konzentrieren.
Zur Begründung führt Hennighaus in erster Linie betriebswirtschaftliche Erwägungen an: "der Laden generiert über 75% der Kosten, aber weniger als 5% des Umsatzes"; zugleich erzielt der Antiquar nach eigenen Angaben mit lediglich 20 Prozent des Warenbestandes 95 Prozent seines Umsatzes.
Die radikale Konsequenz, die Hennighaus aus diesem Ungleichgewicht zieht: etwa vier Fünftel des Lagerbestands sollen en bloc oder aber aufgeteilt an Wiederverkäufer "zum unwiderstehlichen Rabatt" abgegeben werden (Kontakt).
Für die Branche sieht Lothar Hennighaus schlimme Zeiten kommen: "die allgemeine buchantiquarische Situation ist erst der Beginn einer Entwicklung, an deren Ende 'Netzantiquar' ein Schimpfwort und Synonym für Verramscher von Altpapier ist".

Zwei Fotoausstellungen im WESTEND in Greifswald


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Montag, 2. Juli 2012

Sommerfest der Museumswerft in Greifswald



Hallo alle,

Einladung zum Sommerfest der Museumswerft am 6.und 7.Juli!

Benefiz-Abendgesellschaft auf der Greifswalder Museumswerft, Freitag, 6. Juli 18:00 Uhr.

Programm:

Sektempfang im Heineschuppen, dem ältesten und normalerweise für Publikum verschlossenen Gebäude der Museumswerft. Mit altem Charme und neuen Plänen.

Musik:
Chillislaps (heiße Trommelrhythmen)
Solala! (ein wandelnder Chor)
Orchestrion EVA BLUM
Richard Lee


Buffet:
kreiert und spendiert vom Bistro rosmarin und der s*bar

Ausstellungen:
Maritime Werke von Ute Gallmeister und Klaus Marsiske

Die Karten sind inklusive Buffet und Getränken und es gibt sie im Vorverkauf bei der Greifswalder Stadtinformation, im Bistro rosmarin oder auf der Museumswerft zum historisch geprägten Preis von 19,12 € − die Museumswerft ist dieses Jahr 100 Jahre alt. Mit der Teilnahme an dem Benefizabend wird die Sanierung des Heineschuppens unterstützt.
(www.museumswerft-greifswald.de)

Wenn nicht alle Karten im Vorverkauf weg sind, kann man auch an der Abendkasse welche erwerben.


Am Samstag ab 10:00 geht das Fest weiter mit Flohmarkt, Kinderspaß, maritimem Handwerk, Artistik, Tombola, Auktion, Tanz und Musik, Kutterfahrten, Kurzfilme...
Ab 20:00 Uhr spielen Kudde und die Kudders (Shanty 'n' Roll) und dann lassen wir das ganze mit einem kleinen Schwoof ausklingen.

Würd mich freuen Euch dort zu sehen!

Viele liebe Grüße
Ruth

Mittwoch, 27. Juni 2012

Donnerstag, 21. Juni 2012