Montag, 12. Dezember 2011

Bibliothekensterben

Die Schweriner Volkszeitung meldet:

Leere Kassen: Bibliotheken sterben in MV

Rostock/Grimmen (dpa/mv - In Mecklenburg-Vorpommern werden wegen leerer Gemeindekassen immer mehr Bibliotheken geschlossen. Zwischen 1998 und 2010 sank nach Angaben des Landesvorstandes des Deutschen Bibliotheksverbands (DBV) die Zahl der Büchereien von 222 auf 109. Von den 16 Fahrbibliotheken, die Dörfer mit Lesestoff versorgten, sind heute nur noch fünf unterwegs. «Wir haben kein flächendeckendes Netz mehr an Bibliotheken», beklagt Vorstandsmitglied Uta Mach. Der Verband sieht dringenden Handlungsbedarf und fordert ein Entwicklungskonzept, um eine flächendeckende Versorgung auch auf dem Land zu sichern. Mecklenburg-Vorpommern beteiligt sich nach Angaben der Fachstelle Öffentliche Bibliotheken mit jährlich 336 000 Euro an den Büchereien. Das Nachbarland Schleswig-Holstein stelle dagegen im Rahmen des Finanzausgleichs 7,3 Millionen Euro bereit. Zu den Plänen für die Haushaltsjahre 2012/2013 wollte sich das Schweriner Bildungsministerium nicht äußern.

Donnerstag, 8. Dezember 2011

Finissage im Greifswalder WESTEND

Sehr geehrte Damen und Herren,

Liebe Freunde der zeitgenössischen Kunst,

der Kunstverein artCUBE e.V. möchte zu einer Finissage der aktuellen Ausstellung "Heldinnen sind müde" der jungen polnischen Künstlerin Agata Zbylut, die im Rahmen des Festivals POLENMARKT eröffnet wurde, an diesem Samstag ab 11 Uhr einladen, mit der Möglichkeit die künstlerischen Arbeiten in ihrer Rauminszenierung zu sehen, sowie ab 14 Uhr in einem artistTALK mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen. Weiterhin werden die künstlerischen Projekte "PINK-PONG" und "Schall&Rauch" als Kooperationen zwischen dem Greifswalder Caspar-David-Friedrich-Institut für Bildende Kunst und der Kunstakademie Stettin in Form der entstandenen Kataloge vorgestellt.

Mit besten Grüßen

Marcus Schramm

Kunstverein art-cube e.V.

Dienstag, 6. Dezember 2011

Und noch mehr Tango in Greifswald im nächsten Jahr!

... wobei ich persönlich die "Adornos" am entzückendsten finde ...

Liebe Mitglieder,

Mit Freuden kündigen wir hiermit den

Workshop mit Antje Olowaili (Leipzig) am WE vom 21/22.Januar 2012 an.

13.00 - bis 16.30 Uhr jeweils am Samstag und Sonntag

4 UE a 1,5 h

1. Easy going - Dynamisches und stabiles Gehen, Schrittprojektion, Rotation

2. Sparaltechnik - Stabilität für Ochos und Drehungen

3. Adornos - Elegangte Verzierungen für sie und ihn

4. Floorcraft - Navigieren, Rücksicht und Spaß auf der Tanzfläche

Kosten für aktive Mitglieder 0,00

passive Mitglieder: 20,00 (15)

Nichtmitglieder: 40,00 (30,00)

Anmeldungen bitte hier.

Viele Grüsse

Das Ballhaus

Montag, 5. Dezember 2011

Tango im März 2012

Liebe TangotänzerInnen in Greifswald und Umgebung,

Hier möchten wir euch einen Workshop ankündigen, der vom 10. bis 11. März stattfinden wird.

Wir freuen uns sehr auf Amira Campora, aus Buenos Aires, die im Zuge ihrer Europatournee in Greifswald Station machen wird.

Sie wird im kommenden Jahr unter anderem zusammen mit Gaia und Leandro, die uns aus dem letzten Ws. gut in Erinnerung sind, auf Festivals unterrichten und ihr neues Showprogramm vorstellen.

Sie ist sehr sympathisch und humorvoll und arbeitete mit Größen wie Chicho Frumboli und Eduardo Capussi u.v.a. zusammen. (Weiter kann man ein Spannungsfeld innerhalb des Tangos kaum denken)

Umsomehr freuen wir uns über ihr Angebot, hierher zu kommen.

Wie sie schrieb, ist sie nach Lektüre unserer Homepage an unserer Arbeit und Szene sehr interessiert- gerade weil, wie unschwer an ihrem Stil zu erkennen ist, sie die Offenheit des Tango so sehr schätzt.

Wir dürfen also auf ein ganz besonderesTemperament direkt aus der Weltmetropole des T. A. gespannt sein.

„Info`s“ über Körperarbeit, Dissoziation, Projektion, Improvisation und Essenz aus erster Hand- konsequent, selbstbewusst, Ergebnisorientiert und erprobt…ein ihr ganz besonders am herzen liegendes Thema wird die Milonga sein. Was nicht wundert- interessieren den wirklichen Künstler doch immer vor allem die Wurzeln (der Moderne) im Besonderen.

Endgültige Zeiten und Themen kommen noch. Ort auch.

Da die Einladung aber steht, könnt ihr bereits jetzt schon mit eurer Anmeldung Interesse bekunden.

Seid ganz herzlich dazu eingeladen und gegrüßt mit viel corazon von Bernd und Doreen!

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Amiras Stil: Im Tango werden Mann und Frau für die Dauer eines Tanzes zu einem Paar. Mann und Frau umarmen sich. Beide wissen, worauf es ankommt: zu führen und das Führen zuzulassen und aufeinander zu achten. Die Musik ist ein unsichtbares Band, das den Mann und die Frau gleichermaßen umspannt. Sensibel für Tangos, das kein festes Muster hat. Improvisierend und die Musik persönlich interpretierend entwickelt ein Paar sein individuelles Verständnis des Tangos. Damit diese Improvisation gelingt, gibt uns der Tango eine Struktur: den “Estracto”, die “Essenz” wie die Grammatik einer Sprache.

Amira Cámpora wurde in Buenos Aires geboren. Dort studierte sie zunächst Ausdruckstanz und Pädagogik und entdeckte 1989 den Tango für sich. Es folgten bald Auftritte auf verschiedenen Tangobühnen in San Telmo.

In diese Zeit fällt auch der Unterricht in den unterschiedlichen Stilen des Tangos bei Milongueros der alten Garde und bei Maestros, die den Tango über BsAs hinaus bekannt gemacht haben. Wichtig für ihre Entwicklung waren aber auch Lehrerinnen und Lehrer der neuen Generation. Graciela Gonzalez prägte ihre Tango-Technik.

Amira lebte 13 Jahre in Deutschland und arbeitete dort zeitweilig mit Michael Domke zusammen. Es folgten Auftritte in ganz Deutschland, unter anderem in Frankfurt, Hamburg und München, und mit ''Tango Real'' in der Berliner Philharmonie. Wichtige europäische Stationen waren das ''Festival de Tango'' in Sitges (Spanien), das Festival ''Couleurs de Tango" in Paris oder im Peras Palast (Istanbul). In New York tanzte sie mit Omar Vega.

Zur selben Zeit begann sie als Tango-Lehrerin zu arbeiten - unter anderem in Bremen, Frankfurt, Hamburg, Hannover, München und Stuttgart. Sie unterrichtet in Brüssel, Moskau, New York, Wien und Zürich, in Italien, aber auch in den Niederlanden.

Seit kurzem bildet sie Tango-Lehrerinnen und Tango-Lehrer aus.

Konzert in Griebenow

Konzert in Greifswald

Sonntag, 4. Dezember 2011

Amazon

Der Ostsee-Zeitung-Blog meldet:

3.12.11

Nichts für Krämerseelen

Die Krämerseelen in der OZ haben dieses Thema bisher nicht aufgegriffen:

Kunde David gegen Goliath Amazon

Der Versandhändler beschäftigt tausende Erwerbslose zum Teil auf Staatskosten. Eine Gesetzeslücke erlaubt das. Nun schlägt das Internet zurück: Blogger rufen zum Boykott auf ...

Das Thema ist seit über einem Monat bekannt und wurde hier nochmals beschrieben.

Eine Lücke im Gesetz macht es dem Internet-Händler Amazon möglich, saisonal befristet Arbeitskräfte zu beschäftigen, die teilweise von den JobCentern und nicht vom US-Giganten bezahlt werden. Die Sozialgesetzgebung erlaubt, dass "zur Einarbeitung" befristet angestellter Arbeitnehmer diese bis zu vier Wochen weiter Leistungen durch die Arbeitsagentur beziehen, statt eines branchenüblichen Lohnes durch das Unternehmen. Bei deb Behörden heißt es, dies sei "ein Fehler, der korrigiert werden muss". ...

Amazon.de, bereits schon früher in der Kritik wegen der dort teilweise herrschenden Arbeitsbedingungen, sieht sich als Goliath nun von ein paar Davids herausgefordert. Dass dies für den Internetversender offenbar noch keine ernsthafte Herausforderung ist, zeigt das bisherige Verhalten bei Medien- oder Kundenanfragen zum Thema. Amazon hält sich bedeckt, verweist auf die Legalität seines Handelns und antwortet bei kritischen Kundenanmerkungen mit Versatzstücken aus dem Phrasenbaukasten. Dies aber könnte sich schnell ändern, sollte es im bevorstehenden Weihnachtsgeschäft zu spürbaren Umsatzeinbußen kommen.

Schon haben sich weitere deutsche Blogs dem spontanen Boykott-Aufruf angeschlossen. ...

Donnerstag, 1. Dezember 2011

Szenische Lesung in Greifswald

Liebe Freunde und Bekannte,

das Atelier PIX lädt alle Interessierten herzlich zur Lesung aus unserem Buch „Öfter denk ick wie n Maler“ ein:

Christa Wolf ist tot

Das Börsenblatt meldet: Christa Wolf ist heute im Alter von 82 Jahren in einem Berliner Krankenhaus gestorben. Das teilte der Suhrkamp Verlag mit. Christa Wolf galt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Schriftstellerinnen der Nachkriegszeit. Christa Wolf, geboren 1929 in Landsberg/Warthe (Gorzów Wielkopolski), lebte in Berlin und Woserin, Mecklenburg-Vorpommern. Ihr Werk wurde mit zahlreichen Preisen, darunter dem Georg-Büchner-Preis (1980) und dem Deutschen Bücherpreis für ihr Gesamtwerk (2002), ausgezeichnet. Ihren ersten großen Erfolg erzielte Christa Wolf 1962 mit dem Roman "Der geteilte Himmel", der sich mit der Problematik des geteilten Deutschlands auseinandersetzt. 1963 erhielt sie dafür den Heinrich-Mann-Preis. Ab 1974 war Christa Wolf Mitglied der Akademie der Künste der DDR; 1981 auch Mitglied der gleichnamigen Akademie in West-Berlin. Ihr Hauptwerk liegt bei Suhrkamp vor, darunter die Romane "Kein Ort. Nirgends", "Nachdenken über Christa T.", "Störfall", "Kassandra" und "Medea".