Mittwoch, 30. November 2011

Montag, 28. November 2011

Verschwiegenheit in Not!

Mich erreichte eine E-Mail von Nils Jörn von der Mevius-Gesellschaft, die ich hiermit gerne weiterleite:

Liebe Pommernfreunde,

in den vergangenen Jahren habe ich Sie namens der Mevius-Gesellschaft in der Adventszeit immer wieder um Ihre Unterstützung bei der Rettung pommerschen Kulturgutes gebeten. Durch diese Hilfe konnte das Mevius-Epitaph in Wismar zum 400. Geburtstag des Bewidmeten restauriert übergeben werden. Seit dem vergangenen Jahr bemüht sich unsere Gesellschaft um die Rettung der künstlerisch herausragenden Grabkapelle des Franz von Essen in der Greifswalder Marienkirche. Den Erlös der letztjährigen Weihnachtsaktion haben wir u.a. für die Erstellung eines restauratorischen Gutachtens genutzt. Dieses Gutachten hat die Werkstatt des Berliner Bildhauers Andreas Schlüter (u.a. Zeughaus Berlin, heute Deutsches Historisches Museum) als Schöpfer der barocken Schauwand bestätigt, gleichzeitig akuten Restaurierungsbedarf für einzelne Tugenden festgestellt. So ist die Verschwiegenheit, unbestritten eine der Grundtugenden unseres Stammes, in mehrfacher Hinsicht stark gefährdet. Einerseits haben Pilze der Figur geschadet, andererseits ist sie nur noch durch einen einzigen Nagel in der Schauwand verankert und droht herauszubrechen. Die Mevius-Gesellschaft hat sich entschlossen, die Restaurierungsarbeiten im kommenden Jahr mit dieser Tugend zu beginnen. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf 6.000 €, die Gesamtkosten für die Restaurierung der Schauwand auf 90.000 €.

Wenn Sie einmal mehr helfen könnten, wäre ich Ihnen sehr dankbar. Ich kann Ihnen versichern, daß es sich lohnt, die Grabkapelle gehört zu den herausragenden Ausstattungsstücken von St. Marien und ist darüber hinaus eine bedeutende Barockskulptur in Pommern. Die Mevius-Gesellschaft hat neben ihren bekannten Weihnachtskarten, die Sie auf unserer Homepage sehen können, Einkaufschips mit dem Pommerschen Greifen und der Greifswalder Marienkirche als Motiv anfertigen lassen. Die Chips in Gold, Silber oder Bronze kosten 2,- / Stück, die Karten 1,- im Kuvert. Ich schicke Ihnen alles gerne zu und stelle Ihnen nach Erhalt des Geldes gern eine Spendenquittung aus. Besten Dank für Ihre Unterstützung, einen schönen Advent wünscht Ihnen

Ihr Nils Jörn

Dienstag, 22. November 2011

Donnerstag, 17. November 2011

Montag, 14. November 2011

Besser nicht bieten...

Das Börsenblatt meldet:

Antiquariat

11.11.2011Online-Buchhandel

Wirklichkeit des Gebrauchtbuchhandels?

Unerschrockene Marktteilnehmer lassen sich durch ein ungewöhnliches Angebot ("Konvolut von ca. 70.000 meist deutschsprachige Bücher der letzten 100 Jahre.") sicher nicht irritieren. Selten jedoch werden die Kriterien der Zusammenstellung so schonungslos offen benannt: "1.) Billigster Plattform-Preis weniger als 2 Euro; / 2.) Amazon-Verkaufsrang schlechter als 750.000; / 3.) öfter als 20x online angeboten; / 4.) Titel länger als 12 Monate bewegungslos in meinem Bestand." Ob sich für solche Ware ein Käufer findet? Die Koblenzer Anbieterin macht auch hierzu eine klare Ansage: "Für Hobby-Antiquare oder Vielleser ist dieser Posten völlig ungeeignet." Und Hilfe beim Abholen gibt's auch keine…

Freitag, 11. November 2011

Vernissagen-Bass

Und hier noch, dank Jockel Schmidt, eine kleine Erinnerung an frühere Zeiten: Christoph Gottwald am Bass anläßlich einer Vernissage der Bilder von Wolfgang Tietze zu Danttes "Göttlicher Komödie" in der Galerie Vierquadratmeter im Antiquariat Rose:

Mit einer Träne im Knopfloch...

Greifswald TV berichtet über die Schließung meines Landenlokals:

Dienstag, 8. November 2011

Alles fließt

Liebe Freund_innen und Sympathisant_innen des Antiquariats Rose,

alles ändert sich - so auch im Handel mit Büchern!

Der 11. November 2011 ist ein wichtiger Tag der Veränderung, zumindest für das Antiquariat und die Buchhandlung Rose: Sie bleibt nach wie vor für ihre Kunden da, nur anders. Das Ladenlokal schließt am Freitag nach genau 17 Jahren und einer Woche seine Türen - als Antiquar und Buchhändler stehe ich meinen Kunden allerdings nach wie vor zur Verfügung: per E-Mail, per Telefon, per Brief oder per Fax und natürlich: per Bestellung über das Internet. Das Ladenlokal in der Steinbeckerstraße 20 in Greifswald wird andere Zwecke erfüllen. Aber der Antiquar bleibt Buchhändler des Vertrauens für seine Kunden!

Ich bedanke mich bei allen Kunden, die mich in den letzten 17 Jahren im Ladenlokal besucht haben, für Ihre Treue und hoffe, daß Sie mir diese Treue auch in Zukunft halten. Ein wenig traurig bin ich schon, aber die Veränderungen im Handel erfordern Reaktion. Ich hoffe, daß wir auch zukünftig miteinander in Kontakt bleiben und daß das Schließen der Ladentür nicht das Ende unserer Beziehung ist! Ich würde mich jedenfalls freuen, auch weiterhin jedes aktuell lieferbare Buch für Euch besorgen und nach vergriffenen Büchern für Euch suchen zu dürfen!

Ich bin für Euch erreichbar per E-Mail: info@pomeranica.de

Ich bin für Euch erreichbar per Telefon: 03834/799297, per Fax: 03834/799298.

Für Briefe gilt die gewohnte Anschrift: Steinbeckerstraße 20, 17489 Greifswald.

Meine homepage (www.pomeranica.de) wird gerade überarbeitet. Wenn Sie auf aktuellem Stand ist, erfahrt Ihr dies über den nächsten Newsletter.

Meine antiquarischen Titel findet Ihr bis dahin auf den bekannten Plattformen:

ZVAB, abebooks, booklooker, Buchfreund, Biblioman, antiquariat.de, Antiquario, antbo, Bibliophil.

Die Auslieferung erfolgt in Zukunft entweder persönlich oder per Post.

Alsdenn: Wir sehen uns am Freitag nachmittag nochmal im Laden und fürderhin im virtuellen Raum!

Euer Antiquar und Buchhändler

Dr.Ulrich Rose

Mittwoch, 2. November 2011

Neue Ausstellung des Atelier PIX in Greifswald: Öfter denk ick wie n Maler

Die Ateliergemeinschaft PIX präsentiert ab 12. November bis Januar 2012 räumliche, bildnerische und literarische Kunst im Dialog.

Liebe Freunde und Bekannte,

wir Künstler des Atelier PIX - des offenen, integrativen Kunstraums des Pommerschen Diakonievereins, zeigen mit dieser Ausstellung in der Galerie des Literaturzentrum Vorpommern im Koeppenhaus eine bemerkenswerte Zusammenstellung diesjähriger Werke aus Grafik, Literatur, Installation und Plastik. Dazu laden wir euch herzlich ein. Mit der Ateliergemeinschaft PIX und der Band Blind Date des Pommerschen Diakonievereins e. V. präsentieren sich zwei integrative Projekte der Greifswalder Kunstlandschaft. Das Atelier PIX agiert als Kunstplattform und Arbeitsbereich einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.

Hier entstehen täglich individuelle Bildwelten ebenso wie Gruppenprojekte und Netzwerke mit Greifswalder KünstlerInnen und Initiativen. Blind Date ist Teil des bekannten Bandprojektes Seeside, welches dieses Jahr seine erste CD veröffentlichte. Seit einigen Jahren gehören beide Gruppen zunehmend zum festen Teil des städtischen Kulturlebens. Mit ihren zahlreichen Ausstellungen, Auftritten, Lesungen und offenen Angeboten stellen sie unter anderem die Frage nach Bedeutung, Sinn und Umgang mit dem Behinderungsbegriff in Kunst und Gesellschaft.

Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins

Kontakt: PIX – Atelier der Greifenwerkstatt

Am Helmshäger Berg 7

17489 Greifswald

03834-582130

Besuchszeiten: tgl. von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr (Freitag bis 13.00 Uhr)

Unser Internetauftritt: http://www.werkstaetten-pdv.de/372.0.html

Katharina Willsch-Werner

Ulrike Freiberg

Lutz Jürgens

Künstlerische Assistenz im Atelier

Pommerscher Diakonieverein e. V.

Vereinssitz/Vereinsregister: Greifswald, VR 235

Vorstand: Michael Bartels (Vorsteher)

www.pommerscher-diakonieverein.de

Dienstag, 1. November 2011

Rezensionen in perlentaucher.de

Das Börsenblatt meldet:

01.11.2011Oberlandesgericht Frankfurt

"Perlentaucher"-Streit: Einzelne Abstracts verstoßen gegen Urheberrecht

Im Rechtsstreit der „FAZ“ und der „SZ“ mit dem "Perlentaucher" entschied das Oberlandesgericht Frankfurt (OLG) am heutigen Dienstag, dass einige der vom "Perlentaucher" veröffentlichten Zusammenfassungen von Buchkritiken aus den Feuilletons der Zeitungen gegen das Urheberrecht verstoßen.

"Eine komprimierte Wiedergabe von Buchrezensionen Dritter im Internet verstößt dann gegen das Urheberrecht, wenn die so genannten Abstracts mehr oder weniger aus einer Übernahme von besonders prägenden und ausdrucksstarken Passagen der Originalrezensionen bestehen, von denen lediglich einige Sätze ausgelassen werden. Abstracts dieser Art stellten eine unzulässige "unfreie" Bearbeitung im Sinne des Urhebergesetzes dar", faßt die Redaktion von kostenlose-urteile.de die Entscheidung der Richter zusammen.

[...]

Die Verurteilung der Beklagten lässt keine allgemeine Aussage darüber zu, in welchem Umfang die Übernahme von Buchrezensionen urheberrechtlich zulässig ist. Jede Übernahme oder Verarbeitung muss vielmehr im Einzelfall daraufhin überprüft werden, ob sie eine zulässige freie Bearbeitung des Originaltextes darstellt.

Quelle

Hoffentlich ist dieses Zitat nicht zu lang...