Freitag, 30. September 2011

Theater Vorpommern GmbH

Bald werden in Greifswald viele Plakate anläßlich der Nichtverlängerungen am Theater Vorpommern auftauchen!

Mittwoch, 28. September 2011

Dienstag, 27. September 2011

Spiellust mit Ansteckungspotential - Jubiläumskonzert des OEB im St. Spiritus in Greifswald

Das Greifswalder Orchestrion EVA BLUM, eine kleine „Instanz“ in der Hansestadt, feiert sich und freut sich auf seine Gäste. Einige Musikerkollegen, die einst zum Stamm der Band gehörten, als Gäste aushalfen oder auch nur ihre Sympathie mit eigenen musikalischen Beiträgen demonstrieren möchten, haben ihr Kommen signalisiert. Das wird ein sehr unterhaltsamer Abend im St. Spiritus werden. Alle Akteure sind schon gespannt und in Vorfreude. Die Ensembleveteranen J. Gläser und sein Vize W. Tietze schmiedeten vor 2 Jahrzehnten die erste Besetzung zusammen. Beide kamen aus Leipzig in den Norden und beide spielten in Studentenzeiten schon dort in einer noch heute existierenden Skiffleband. Drei Greifswalder Studenten ergänzten das Ensemble. Man war komplett. Neben der Spiellust wollte man in der nun neuen Kulturlandschaft mit „jazzähnlicher Musik mit gelegentlichem Wiedererkennungseffekt“ Akzente setzen. Ein Ansager erläutert noch immer auf sehr unterhaltsame Weise zwischen den gespielten Titeln, gelegentlich sehr ausschweifend und skurril, worum es eigentlich geht. Zwischenzeitlich sind 20 Jahre Bandgeschichte gelebt worden. Eine Chance, sich von der Spielleidenschaft des Orchestrion EVA BLUM anstecken zu lassen und sich dabei wohl zu fühlen, haben Besucher ihres Jubiläumskonzertes jetzt am 8. Oktober ab 19.30 Uhr im Soziokulturellen Zentrum St. Spiritus in Greifswald.

Dienstag, 13. September 2011

Neues von Robert Conrad

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Der allen GreifswalderInnen wohlbekannte Autor des wirkmächtigsten Dokuments des Flächenabrisses kurz vor der Wende in Greifswald (Conrad, Robert, L. Wohlrab u. M. Bernhardt. Zerfall & Abriß. Greifswald in den 80er Jahren. Gedichte von Lutz Wohlrab. Fotografien von Robert Conrad, Berlin, Lutz Wohlrab 1996. 80 S., Kl8°, Pp. mit OSchu. In insgesamt drei Auflagen erschienen, lange vergriffen, antiquarisch ziemlich gesucht) wendet sich einem etwas zweifelhaft formulierten SPIEGEL-Artikel zufolge jetzt den Nachfolgern der zerfallenen und abgerissenen historischen Bebauung Greifswalds zu: den Plattenbauten. Allerdings kann ich dem Artikel die Form der Zuwendung nicht recht entnehmen; schlampig recherchiert führt er die LeserInnen eher in die Verwirrung als in das helle Licht der Erkenntnis. Nur eines ist klar: Auch wenn Conrad eine "emotionslose" Lanze für die Plattenbauten bricht, bleiben sie nach SPIEGEL-Ansicht einfach nur häßlich - wie die ganze DDR auch. Der SPIEGEL springt da auf einen Zug auf, der erstens schon lange abgefahren und zweitens in die falsche Richtung unterwegs ist...

Jetzt konnte er seinen Traum verwirklichen und Architektur und Baugeschichte studieren. Und das veränderte langsam auch seine Sicht auf die sozialistischen Plattenbauten. Nicht, dass er auf einmal in ihnen wohnen wollte. Aber er sah sie emotionsloser. Nicht mehr ausschließlich als jenen Bautypus, dem einst die historischen Häuser zum Opfer fielen. "Die Plattenbauten", findet der 49-Jährige heute, "sind ebenso schützenswerte Architekturzeugnisse, wie es die mittelalterlichen Häuser in Greifswald waren."

So sieht sich Conrad wie in seinen Jahren als Hausbesetzer erneut in der Rolle des Dokumentars. Inzwischen lebt er von der Architekturfotografie. Doch kann er, mit seiner Vorgeschichte, die Platten überhaupt ohne Verbitterung ablichten? Conrad zögert. Dann sagt er, und es wirkt so, als ob sich der Bauhistoriker in ihm gegen den DDR-Flüchtling durchsetzen musste: "Natürlich."

Der ganze Artikel hier.

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Donnerstag, 8. September 2011

Ausstellung in Greifswald: "Himmel und Erde"

Liebe Freunde und Bekannte,

das Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins, lädt alle Interessierten herzlich zur Eröffnung eines kooperativen Ausstellungsprojektes in die „Alte Bäckerei“ ein. Präsentiert wird eine zusammenhängende Installation aus einzelnen Leinwandmalereien. Gearbeitet wurde gemeinsam und an den unterschiedlichsten Orten Greifswalds.

Atelier PIX - der offene, integrative Kunstraum des Pommerschen Diakonievereins

Kontakt: PIX – Atelier der Greifenwerkstatt, Am Helmshäger Berg 7, 17489 Greifswald. 03834-582130. Besuchszeiten: tgl. von 7.30 Uhr bis 15.00 Uhr (Freitag bis 13.00 Uhr)

Katharina Willsch-Werner

Ulrike Freiberg

Lutz Jürgens

FAB Atelier

Mittwoch, 7. September 2011

Tanzbarer Protest

Aus der Wasser-Prawda:

Natürlich, es gibt sie immer noch, die Protestsänger. Diese Typen voller Engagement, die dem Zeitgeist entschieden mit ihren Gitarren und betroffenen Texten zusetzen wollen. Doch Spaß machen sie nicht. Wie es wirklich geht, zeigt Ry Cooder mit seinem neuen Album "Pull Up Some Dust And Sit Down". Es ist ein einziges Fest, dieser Scheibe zuzuhören. Doch gleichzeitig fragt man sich, warum in Deutschland kaum jemand so witzig, tanzbar und - man verzeihe mir das Wort - sexy politische Lieder schreibt. Herren wie Knyphausen haben sich in ihren Selbstbespiegelungen schnon längst selbst ins Abseits gestellt, Konstantin Wecker modernisiert scheinbar zu jeder Gelegenheit seinen "Willy". Und Wader oder Degenhart und Mey fallen überhaupt kaum noch ins Gewicht. Schon zu lange wartet man hier auf ein neues Lebenszeichen etwa von Stoppok, der das am ehesten könnte. Oder sollten mir die jungen Talente in dieser Gattung entgangen sein?

Dienstag, 6. September 2011

BluezNews

Bernd Schwahn schrieb:

Hallo Freunde der holden Töne,

nach einer längeren Sommerpause sollen wieder mal aktuelle Infos über unsere Aktivitäten kundgetan werden. Wir haben viel gespielt, allerdings zuletzt mehr auf privaten Partys, so dass der Urlaub dringend nötig wurde, wir hatten wirklich Streß. Wir hatten sogar den Gig auf der Fete de la Musique abgesagt, zweimal haben die anderen 3 Jungs wegen mentaler Erschöpfung des Sängers alleine gespielt, einmal konnte der Chefbassist Micha Meier nicht und wurde kompetent und kompromisslos durch den von den Lousy Lovers bekannten Gitarrero und Bassero Tom Miller vertreten.

Es stehen aber wieder einige Gigs an, wir spielen im September auf einer "geschlossenen Veranstaltung" (so ist das, wenn man älter wird, haben die Kumpels auf einmal Silberhochzeit), am 07.10. spielen wir unplugged im Campus in Stralsund, am 22.10. unplugged im Ol´Man River in Heringsdorf. Am 28.10. steht die offizielle Montessori-Elternfete an (der Termin vom 17.9. wurde verschoben auf diesen Termin), auch dort werden wir spielen, am 29.10. werden wir vor den Honoratioren der Stadt Greifswald aufspielen dürfen, das wird im BIG sein. Evtl. kommt noch der 30.10.(?) dazu, dort ist in HGW wieder mal eine Musiknacht geplant, wie man hört, sind wir im Gespräch im Alten Fritz, aber das ist wohl noch in Verhandlung.

Am 11.11. werden wir eine "Battle of Guitars" veranstalten, dazu wird der ehemalige Gitarrist der Prog-Rock bzw. Jazz-Rock-Band Uptown Heat, Aaron Schwarz, aus dem Harz eingeflogen. Uptown Heat bestand aus Antonio Kühn (dr), Michael Lahmann (b), Aaron Schwarz (git). Soweit ich weiß, hat auch Micha Turban da mal gespielt. Aaron Schwarz ist ein Liebhaber der shredder-Ära, er liebt Gitarristen wie Frank Gambale. Wir haben früher zusammen gespielt, eine kurze Zeit auch mal bei Uptown Heat und wollen es jetzt noch mal richtig krachen lassen, Shredder-Kunst gegen Bluesriffs, abgefahrene Skalen gegen Keith-Style.Die Mugge wird in Ermangelung einer geeigneten Location in Greifswald vermutlich in Anklam, unserer Hochburg, stattfinden, entweder im "Südeck" oder im Schawi, das werden wir noch posten.

Infos werden wir demnächst wieder hier posten, trotz aller Macken ist keine Alternative in Sicht, auch Facebook ist für uns keine.

Allerdings haben wir hier neue deutsche Songs gepostet, die Seite ist ähnlich wie myspace, nur weniger verwirrend.

Also, check it out, wir sind wieder da. Unsere nächsten Pläne sind immer noch die eigene CD mit deutschen Texten, parallel arbeiten wir an einem Stones-Cover-Programm, da wird also viel zu tun sein. Also, hoffentlich sehen wir uns mal auf einer Mugge!

Die Bluez-und Rock-Fraktion, Unterabteilung Lärm

Montag, 5. September 2011

Bücherfest in Klempenow

An einem der wenigen strahlend schönen Tage dieses Sommers war am Samstag Bücherfest in Klempenow - hier ein par Impressionen: .