Freitag, 30. Juli 2010

Besuch aus OVP

.
Im Laden und hier im Blog gab es Besuch aus Gribow.

Der Gegenbesuch hat schon stattgefunden - zumindest auf das Blog!

Volxpoesie

.
Kennzeichen: Freie Anzahl der Hebungen, freie Anzahl der Füllungen, poetische Lizenzen bei der Rechtschreibung, aber:


Reimt sich!


Donnerstag, 29. Juli 2010

Pommersche Bildungselite - wo ist sie?

.
Gottfried Loeck hat in den "Baltischen Studien" NF 95 (2009) einen Aufsatz herausgebracht mit dem Titel "Vom Vergnügen, in alten Subskribentenverzeichnissen zu stöbern" (S. 103-132).
Darin analysiert er die Subscribenten- und Pränumeranten-Verzeichnisse von vier sehr unterschiedlichen, alle aber Pommern bzw. Vorpommern betreffenden Büchern.

Daß die Damenwelt bei Kosegartens Dichtungen stärker vertreten war als bei Wutstracks Staatsbeschreibung, ist verständlich, ebenso die Häufung von gekrönten Häuptern bei Rosmaesler und die überwiegende Anzahl von Wolgastern unter den Subscribenten der Stadtchronik.

Aber ein Beispiel für die Aussagefähigkeit von derartigen Verzeichneissen (neben dem im Titel erwähnten Vergnügen, sie zu durchstöbern) ist auf S. 107 genannt: "Die ungewöhnlich zahlreichen Vorbestellungen durch Studenten aus Halle bezeugen vielleicht im Vergleich zu den wenigen aus Greifswald die damalig hohe Wertschätzung der Universität Halle von seiten pommerscher Studierenden."

Dem, finde ich, sollte man einmal intensiver nachgehen!

Zu beoobachten ist, daß ganz viele "Elemente" der pommerschen Bildungelite unter den Vorbestellenden nicht auftauchen, vermutlich, weil sie kein Geld für Bücher ausgeben wollten - diese Erfahrung mache auch ich noch heute mit der einheimischen und der zugereisten Bildungs"elite" an jedem einzelnen Tag in meinem Laden...

***

Loeck analysierte die Subscribenten- und Pränumeranten-Verzeichnisse folgender Bücher:

Kurze historisch-geographisch-statistische Beschreibung von dem königlich-preussischen Herzogthume Vor- und Hinter-Pommern. Mit einer illuminirten Karte und acht Kupfern. Herausgegeben von Christian Friedrich Wutstrack, Lehrer am königl. preuss. Cadettenhause zu Stolpe. Stettin, Gedruckt bei Johann Samuel Leich. In Commission bei Friedrich Maurer zu Berlin 1793-1795 - Nachtrag zu der Kurzen historisch-geographisch-statistischen Beschreibung des königlich-preussischen Herzogthums Vor- und Hinter-Pommern : Mit einer neuen illuminierten Karten von Pommern und einer Abbildung der Statüe des Königs Friedrichs II. zu Stettin, 1795

Ludwig Gotthard Kosegarten: Jucunde (Dichtungen). Neue Ausgabe in acht Bänden. Greifswald, Eckhardt 1811 (recte: 1812)-1815

Chronik der Stadt Wolgast von Carl Heller. Greifswald, Kunike 1829

Preussen, in landschaftlichen Darstellungen nach eigenen Zeichnungen in Stahl gestochen undherausgegeben von W. H. Rosmaesler. Teil 1: Rügen, Pommern und Schlesien. Berlin, Mittler 1834. [8] Bl., 42 S., [35] Bl. - 2., verb. Aufl. 1837 [ca. 1840]. [9] Bl., 42 S., [35] Bl.
.

Dienstag, 27. Juli 2010

Sushi

Create your own video slideshow at animoto.com.

Donnerstag, 22. Juli 2010

Antiquare - bewegt

.
Das Börsenblatt meldet:

ILAB Booksellers on Video

Die International League of Antiquarian Booksellers (ILAB) präsentiert auf ihrer Website Filmdokumente von Mitgliedsantiquaren.
Hauptbestandteil der Videogalerie sind Interviews, die Mike Ginsberg und Taylor Bowie, beides Mitglieder der Antiquarian Booksellers' Association of America (ABAA), vor einigen Jahren mit rund 50 ABAA-Kolleginnen und -Kollegen führten. "Rare book dealers like Peter Kraus, Bob Fleck, Ken Lopez, David Brass, Pat and Allen Ahearn, and many others tell us how they became involved in the rare book business" (ILAB-Website).

Zunächst sind einige der 50 Interviews eingestellt, weitere sollen nach und nach folgen. Über den Link Rare Books and Rare Book Dealers on Video können unter anderem Aufnahmen von Interviews und TV-Auftritten von ILAB-Migliedern (etwa von Hugo Wetscherek) aus anderen Quellen aufgerufen werden.

Mittwoch, 21. Juli 2010

Photos von der Insel Usedom

.
Eine Neuerscheinung mit Photographien von der Insel Usedom:



Usedom Momente. [Photographien von Tom R. M.]. Überwiegend Abbildungen, Usedom, edition baltic 2010. o. P., 8°, Kt.
* 94 Fotos und ein wenig Text zu Stimmungen auf Usedom in den letzten 20 Jahren (62854) € 11,90

Dienstag, 20. Juli 2010

Briefe von Albert Vigloeis Thelen

.
Dr. Jürgen Pütz wies mich durch eine freundliche Postkarte auf den ersten Band der Edition der Briefe Albert Vigoleis Thelens hin, der im Herbst bei Dumont erscheint.

Mehr Informationen hier, Bestellungen natürlich nur über meine homepage (oben rechts: Buchkatalog)!

Und hier die Karte:

Samstag, 17. Juli 2010

Meisterwerk der Portraitfotografie *update*

.


Ein Jahr hat die Jagd gedauert, nun habe ich es: Sciannas "Entführung" eines Models in sein Heimatdorf Bagheria, seine Photographien dort, aber auch auf dem Laufsteg, auf Mauritius und in Amsterdam.

(Abphotographiert in natürlich nicht bester Qualität: Ich möchte weder mit Scianna konkurrieren noch das Buch beschädigen durch allzu weites Aufspreizen. Die eigentliche Schönheit der Photographien in diesem Buch erschließt sich nur - dem Käufer...)




(Scianna, Ferdinando. Marpessa. Un racconto [Eine Geschichte]. Überwiegend Abbildungen, Mailand, Leonardo 1993. o. P., [4 Bll. Einleitung, Zwischenblatt, 47 Bll. Photographien, 1 Bll. vakat], Gr2°, kt. Fadenheftung. Obere Ecke mit Stauchspuren, Deckel am rechten Rand mit leichten Knickspuren, Rücken an Kopf und Fuß minimal bestoßen. Hinterer Deckel und Stehkanten beschabt. Herstellungsbedingter Druckfehler (Farbverwischung) von ca. 1 qcm auf Bl.19. Mit hs. Widmung des Photographen auf dem Schmutztitel. - Portraits des holländischen Models mit surinamesischen Vorfahren Marpessa, in der Mythologie die Mutter von Kleopatra, aufgenommen auf Sizilien, Mauritius und in den Niederlanden. (62810) € 190,-)

Dienstag, 13. Juli 2010

Erfrischend im Sommer: Asbach mit Mineralwasser...

.


(Anzeige; ca. 1936)

Die Kleingeldprinzessin in Bugewitz

.
Vom Kulturverein "Weitblick" aus Bugewitz kam folgende Einladung:

Liebe Freundinnen und Freunde des kulturvereins weitblick,

die Fussball WM ist Geschichte, der Sommer hält an und läßt uns des Abends bei weit geöffneten Fenstern lange verweilen. Wir laden in dieser Woche zu einem Sommerabend voller wunderbarer Lieder.

Am Sonnabend, den 17. Juli wandelt Dota Kehr in Bugewitz auf Solopfaden. Die Musikerin aus Berlin-Kreuzberg ist auch bekannt als "Die Kleingeldprinzessin". Diesen Namen hat sie sich von ihren Weltreisen mitgebracht, auf denen sie als Straßenmusikerin durch die Lande zog. Ihre Lieder klingen nach Bossa Nova und Swing, nach Reggae und Surfrock, ihre Texte erzählen von verstrickten und verzwickten Gefühlen des Alltags. Mit ihrer Band "Die Stadtpiraten", im Duo mit Jan Rohrbach oder solo wie in Bugewitz tritt die 30-jährige mittlerweile in ganz Deutschland, in Österreich und in der Schweiz auf.

Mehr hier und hier.

Hier eine kleiner Live-Ausschnitt von einem Konzert in Sao Paulo/Brasilien:




Beginn des Konzertes ist 20 Uhr. Karten gibt es in der Friedrich-Wagner-Buchhandlung Ueckermünde, via Tel. 039771-54626 und an der Abendkasse. Alle Menschen bis zu 14 Jahren haben freien Eintritt, von 15-18 gibt es eine Ermäßigung.


Mit herzlicher Einladung, Bitte um Weiterverbreitung, Dank und besten Grüßen !

kulturverein weitblick e.v.
Büro: Ueckerstr.79 17373 Ueckermünde
Tel. 039771-54626
Im Internet

Freitag, 9. Juli 2010

Bilder von der gestrigen Vernissage der Ausstellung von Wolfgang Tietzes Blättern zu Dantes "Läuterungsberg"

.


.

Falladi-Fallada: Literaturfest im Fallada-Haus in Greifswald

.
Michael Gratz von pom-lit.de schrieb:

Liebe Freunde des Falladahauses,
kennen Sie schon unsere neue Website? Hier gibts nicht nur Informationen über unsere Veranstaltungen, sondern auch fast täglich neue Literaturnachrichten. In der letzten Zeit u.a. mehrfach über einen Falladaboom in Großbritannien, wo damit gerechnet wird, daß sich ein erstmals übersetzter Roman in diesem Jahr mehr als eine Viertelmillion mal verkauft, und aus Jena, wo erstmals ein autobiografisches Dokument Falladas über seinen geplanten Selbstmord ausgestellt wird.

Außerdem ein paar Argumente, warum Sie den Freitag- oder Sonnabendabend im Falladahaus verbringen könnten.

Sie interessieren sich für Fußball / nicht für Fußball? Wären zwei gute Gründe, Sonnabend abend beim Falladafest zu verbringen. Hier können Sie mit netten Leuten plaudern, billige Bücher kaufen (wir haben u.a. 300 gute Bücher für 1 Euro pro Stück aus dem Bestand des Bücherflohmarkts in Jeeser), selber dichten (Kühlschrankpoesie auf Falladas Gefängnistür - für die besten Ergebnisse stehen attraktive Bücherpreise bereit), unsere Kunstausstellung besichtigen, Theater schauen oder Literatur hören, essen und trinken, und irgendwo findet sich eine Stelle, wo das kleine Finale läuft.

Das Programm:

Freitag, 9.7.

20:00 Uhr / Falladahaus
*"Ein Fall ad a. " - Der Film zum Fest*
Biographischer Dokumentarfilm von Sven Stäglich

In seinem Diplomfilm hat der Filmemacher Sven Stäglich jenseits herkömmlichen dokumentarischen Erzählens eine subjektive Annäherung an Fallada versucht. Anhand biographischer Schauplätze wie Greifswald, Usedom, Rügen und Carwitz erzählt Stäglich, durch vier Zeitgeistjungen vermittelt, biographische Episoden in zum Teil surrealer Färbung. Die Darstellung des Lebens Falladas gerät damit selbst zum Kunstwerk.

Einführung: Dr. Roland Ulrich

Sonnabend 10.7.

16:00 Uhr / Falladahaus
*Falladafest*
Kinderprogramm, Lesungen, Kühlschrankpoesie und Bücherbasar bei Essen und Trinken auf dem Hof des Falladahauses

Wie jedes Jahr um Falladas Geburtstag feiern wir mit Kinderprogramm, Lesung, Kühlschrankpoesie und Bücherbasar bei Essen und Trinken unser Falladafest.

16.00 Uhr - Kinderprogramm "Murkelgeschichten"
Das STUdentenTHEater zeigt das Mäuseken Wackelohr und andere wunderbare Geschichte, die Hans Fallada einmal für seine eigenen "Murkel" geschrieben hat.

19.00 Uhr - "Damals bei uns daheim" - Lesung mit Hedwig Golpon und Dr. Roland Ulrich
Fallada blickt in diesem Episodenbuch auf seine Jugend zurück. Eine längst entschwundene Epoche wird lebendig. Humorvoll. Augenzwinkernd. Authentisch.

20.00Uhr
Mester (Tasten) und Münnich (Buchstaben) stehen seit sieben Jahren mit ihrem Lyrik-Projekt auf der Bühne. 2010 touren sie wieder mit einem neuen Programm durch die Provinz. Im Gepäck: abstrakte bis pointierte Gedichte, zahlreiche Lieder und schräge Flash- Fictions.

Kühlschrankpoesie
Aus einem stark beschränkten Wortschatz (Silben, Wörter, Wortfragmente) können interessierte Besucher ihre eigenen Gedichte bauen. Die besten Arbeiten werden von einer Jury prämiert.

Bücher-Flohmarkt
Büchertische aus dem Bestand des Jeeser "Bücher-Flohmarktes" zum Kramen und Kaufen.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt.


Das "Kleintheater Grüne Gans" proudly presents:

Bella Triste 27 ist erschienen!

Dienstag, 6. Juli 2010

Bodies of Evidence

.
Ausstellung am Caspar-David-Friedrich-Institut

Der menschliche Körper steht in der Tradition der Bildenden Kunst seit je her im Zentrum der künstlerischen Auseinandersetzung. Mit den oftmals provozierenden Darstellungsweisen der sechziger und siebziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts sind im Kontext von Happening und Performance interdisziplinäre Kunstformen entstanden, die über die gewohnten Grenzen der konventionellen Genres hinaus reichen. Vor diesem Hintergrund haben Studierende des Caspar-David-Friedrich-Instituts individuelle experimentelle Arbeiten in den Bereichen, Fotografie, Video und Performance entwickelt, die nun im Rahmen einer Ausstellung unter dem Titel „Bodies of Evidence“ in der Medienwerkstatt des Lehrstuhls von Prof. Michael Soltau präsentiert werden.

Ausstellungseröffnung: 13.7.2010 - 19 Uhr,
Caspar-David-Friedrich-Institut
Medienwerkstatt, Bahnhofstr. 50

Ausstellungsdauer: 14. -16. 7. 2010, 10 -16 Uhr

Eintritt frei

Informationen zum Caspar-David-Friedrich-Institut hier.




Alexandra Wendland ( „O.T.“, Fotografie, 2010)

Photoausstellung in Greifswald: "Eine Stadt erwacht"

Montag, 5. Juli 2010

Ausstellungswechsel: Blätter von Wolfgang Tietze zu Dantes "Läuterungsberg"

.
Von der Hölle auf den Läuterungsberg

Am Donnerstag, dem 8. Juli, ab 20 Uhr, dürfen wir die Hölle verlassen und auf den Läuterungsberg resp. ins Fegefeuer. Bisher waren in der Greifswalder Galerie Vierquadratmeter im Antiquariat Rose in der Steinbeckerstraße die Arbeiten von Wolfgang Tietze zu Dantes „Hölle“ als erstem Teil der „Göttlichen Komödie“ zu sehen. Ab Donnerstag gibt es dann die materialisierten Gedanken Tietzes zum Läuterungsberg ( = Fegefeuer), dem zweiten Teil von Dantes Meisterwerk – seien Sie herzlich eingeladen zum Ersteigen der sieben Terrassen des Berges und zum Gespräch mit dem Künstler! Vielleicht nehmen Sie dann ja auch eines der Blätter mit nach Hause... Der Eintritt ist, wie immer, frei.